Štefánik-Brücke

Die elfte Brücke, flussabwärts der Moldau in Prag gezählt, ist die Štefánik-Brücke. Sie verbindet das rechtsufrige Ludvík-Svoboda-Ufer mit den linksufrigen Ufern Kapitän Jaroš und Edvard Beneš. Zugleich verbindet sie auf natürliche Weise die Revoluční-Straße mit dem Letná-Tunnel.

Die Kettenbrücke Kaiser Franz Josephs I., die hier seit 1868 stand, war die größte Gusseisenkonstruktion Prags. Sie wurde zunächst 1898 rekonstruiert und schließlich 1947 demontiert. Ersetzt wurde sie durch die heutige Stahlbetonbrücke, die in den Jahren 1949-1951 schrittweise entstand. Heute besteht ihre Konstruktion aus drei Gewölbefeldern bei einer Länge von 182 m. Zusammen mit den Auffahrtsrampen ist sie 263 m lang. Planer waren Vlastislav Hofman und Otakar Širc. Bemerkenswert ist, dass beim Bau erstmals Lehrgerüste aus Stahlrohren verwendet wurden.

Wie die meisten Brücken wurde auch diese in der Vergangenheit umbenannt: Im Zweiten Weltkrieg hieß sie Leoš-Janáček-Brücke, während des Kommunismus Šverma-Brücke. 2007 wurde sie vollständig rekonstruiert. Damals wurde die Fahrbahn komplett erneuert; auf Fahrbahn und Gehwegen ersetzte Asphalt das Pflaster. Auch das Straßenbahngleis wurde ausgetauscht.

Die Štefánik-Brücke sehen Sie aus ungewöhnlicher Perspektive an Bord unserer Schiffe und Dampfer bei einer der regelmäßigen Fahrten oder wenn Sie ein Schiff etwa für eine Firmenveranstaltung mieten und nach Wunsch fahren.

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