Große Prager Schifffahrt

Fahrtdauer 120 min.
Erfrischungen
Die Čechův meisten Docks

Beschreibung der Schifffahrt

Zwei Stunden auf dem Wasser, ruhig und ohne Eile — die Große Prager Schifffahrt ist ideal für alle, die Prag in Ruhe und mit Blick fürs Detail vom Deck moderner Glasboote wie Grand Bohemia, Bohemia Rhapsody und Agnes de Bohemia erleben möchten. Gelegentlich fährt auch das Schiff Lužnice mit seinen Mahagoni-Interieurs.

Ein Platz auf dem Oberdeck oder im Salon, eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wein und Prag zieht langsam an Ihnen vorbei. Keine Menschenmengen, keine Warteschlange, nur zwei entspannte Stunden für Sie und den Fluss.

Route und Sehenswürdigkeiten

Die Abfahrt erfolgt an der Čech-Brücke, nur fünf Minuten vom Altstädter Ring. Zwei Stunden reichen aus, um die Karlsbrücke, die Prager Burg, das Nationaltheater, das Tanzende Haus und Vyšehrad entspannt auf beiden Ufern der Moldau zu genießen.

Routenkarte der großen Prager Schifffahrt von Štvanice bis Vyšehrad

Nächste Fahrten

An Bord

Offenes Oberdeck

Die schönsten Ausblicke und Fotos.

Bar und Restaurant

Kaffee, Wein, Cocktails und ein erweitertes Snackangebot gegen Aufpreis.

Barrierefreier Zugang

Das Hauptdeck ist für alle Gäste zugänglich.

Im Ticket enthalten

  • 2 Stunden Schifffahrt durch das Zentrum von Prag;
  • Online-GPS-Reiseführer mit Texten, Fotos und Audio zu mehr als 30 Prager Sehenswürdigkeiten. Keine App, kein Download;
  • gedruckter Reiseführer in 16 Sprachen an Bord;
  • kostenloses WLAN auf dem gesamten Schiff.
Im Ticketpreis enthalten

Ihr Guide in der Tasche

Sobald das Schiff ablegt, weiß Ihr Telefon genau, wo Sie sich befinden. Es stellt Ihnen nacheinander die Sehenswürdigkeiten vor, die Sie vom Deck aus sehen – mit Text, Audio und Fotos. Keine App, kein Download.

  • Kostenloses WLAN auf dem gesamten Schiff
  • Audio + Texte in mehreren Sprachen
  • 30+ Prager Sehenswürdigkeiten auf der Route

Genau das sehen Sie auf Ihrem Handy, wenn das Schiff die Karlsbrücke erreicht.

Karlsbrücke bei Sonnenuntergang

Karlsbrücke

die älteste Steinbrücke in Prag

DetailFotos

Ein nationales Kulturdenkmal, das Karl IV. im 14. Jahrhundert errichten ließ. Später wurde es durch barocke Skulpturen ergänzt.

Die Karlsbrücke ist die älteste erhaltene Steinbrücke über die Moldau in Prag. Nach der Steinbrücke in Písek ist sie die zweitälteste Steinbrücke in der Tschechischen Republik.

Früher wurde sie allgemein Steinbrücke oder Prager Brücke genannt. Der Name Karlsbrücke setzte sich erst im 19. Jahrhundert auf Anregung von K. H. Borovský durch. Bis dahin war sie außerdem die einzige Verbindung zwischen dem rechten und linken Moldauufer.

Sie entstand an der Stelle der älteren Judithbrücke, die von einem Hochwasser zerstört worden war, und wurde von Karl IV. in Auftrag gegeben. Der Grundstein wurde am 9. Juli 1357 um 5:31 Uhr gelegt – Datum und Uhrzeit wurden bewusst gewählt. Als 1 3 5 7 9 7 5 3 1 geschrieben, bilden sie eine auf- und absteigende Zahlenreihe, die als magisch galt. Mit der Bauleitung wurde Petr Parléř betraut, der sich bereits beim Bau des Veitsdoms bewährt hatte.

Die Brücke ist 515,76 Meter lang und etwa 10 Meter breit. Sie ruht auf 16 Bögen und wird von drei Brückentürmen geschützt — zwei auf der Kleinseite und einem auf der Altstädter Seite. Auf der Brücke befinden sich 30 überwiegend barocke Statuen und Figurengruppen, die vor allem zwischen 1683 und 1714 aufgestellt wurden.

Am bekanntesten ist die Statue des heiligen Johannes Nepomuk, des Priesters, der der Legende nach von genau dieser Brücke in die Moldau gestürzt wurde. Die Berührung der Messingtafel unter der Statue soll die Rückkehr nach Prag sichern.

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